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Der im sächsischen Riesa geborene Bariton Wolf H. Latzel studierte zunächst Geschichte und Philosophie, entdeckte aber recht bald, dass sein Interesse für die Musik ungleich größer war als das für die Geisteswissenschaften.
So nahm er sein Gesangsstudium an der Robert- Schumann- Hochschule in Düsseldorf bei Kammersänger Prof. Peter Christoph Runge auf, bei dem er auch bis zum Ende seines Studiums blieb. Mehrere Meisterkurse z.B. bei Brigitte Fassbaender, Sylvia Geszty und Krisztina Laki rundeten seine Ausbildung ab.
Erste Engagements führten ihn unter anderem an die Kammeroper Köln, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, an die Bühnen Wuppertal, das Allee-Theater Hamburg, das Theater Dortmund und ans Festspielhaus Baden-Baden.
Zu seinem breiten Rollenspektrum gehören Partien wie Mozarts Papageno in “Die Zauberflöte”, Graf Almaviva in “Le nozze di Figaro”, Leporello in “Don Giovanni” Falke in “Die Fledermaus”, Danilo in “Die lustige Witwe”, Pluto in “Orpheus in der Unterwelt”, Eugen Onegin von Tschaikowski oder Faust von Rihm.
Er arbeitete mit Regisseuren wie Tobias Richter, Michael Leinert und Philipp Kochheim beziehungsweise Dirigenten wie John Fiore, Andreas Stoehr, Alexander Joel oder Günther Albers zusammen.
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet er sich auch intensiv dem Konzertfach. Außer einer Vielzahl von Kantaten und Messen sang er "Die Schöpfung" von Haydn, den "Elias" von Mendelssohn und den "Messiah" von Händel.
Auch in der zeitgenössischen Musik ist er zuhause. Er wirkte bei mehreren Uraufführungen mit.
Homepage von Wolf H. Latzel - lyrischer Bariton
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